In Gedanken versunken

 Mein Besster Freund

Es ist der 15. August, 2015 und ich habe letzte Nacht nur Müll geträumt. Der gestrige Tag hat mich ziemlich zum nachdenken angeregt…               Vor ca. einem Monat schrieb ich mir ein Testament und wollte das Leben beenden. Diesen Gedanken habe ich seit meinem 7. Lebensjahr.  Ich habe es auch Versucht und das auch den verschiedensten Art und weisen, doch das erst ab dem 13. Lebensalter. Ich finde das man gerade über solche Themen offen reden sollte und ruhig auch was man sich dabei gedacht hat egal wann. Es gibt viele Menschen denen es so schlecht geht das sie nur noch diesen Ausweg sehen. Ich habe mich 10 Jahre lang geritzt und bin da auch wieder raus, doch es hat ganze 10 Jahre gedauert. In dieser Zeit hat sich so viel verändert das ich auch irgendwann versucht habe Alternativen zu finden. Vor dem ritzen habe ich mir auf anderen wegen mir selbst geschädigt, sei es seelisch oder körperlich. Die Narben dieser zeit lösen verschiedene Gefühle aus, einerseits bin ich stolz das es nur noch Narben sind und andererseits macht es mich traurig, weil ich weiß was es bisher die schlimmste zeit meines Lebens war und das obwohl es auch schöne Momente gab.     Ich gehe 2x in der Woche zur Gesprächstherapie die mir wirklich sehr gut tut. Mir geht es wirklich viel besser, auch wenn ich noch erst am Anfang der Therapie bin. gerade ein Jahr bin ich bei ihr.. fast Zwei glaub ich. Als ich auf der suche nach Alternativen war um mich nichts zu ritzen habe ich viele Stärken und Hobbys in mir gefunden: Musizieren, Musik hören an sich und sich fallen lassen, schreiben und wo ich noch übe ist tatsächlich reden. Mich verbal ausdrücken zu können ist eine Sache die mir schwer fällt, da ich der nonverbale typ bin. Anhand der Musik habe ich zuerst geschafft mich überhaupt ausdrücken zu können. Es war der erste Schritt in die richtige Richtung. nach einem halben Jahr war ich so gut im Gitarre spielen das ich sogar mit den 10. Klässlern  zusammen spielen durfte. Nicht lange danach habe ich mit meinem jetzigen besten Freund eine Schulband gegründet… Jeden Mittwoch nach dem Unterricht ging es in den Musikraum und wir haben gespielt bis wir tot umgefallen sind… ich vermisse diese zeit auch klar, wir hatte unendlich viel Zeit und trotz allem konnte ich in dieser zeit alles raus lassen und loslassen. In der Band spielte ich Drums, weil sonst keiner es konnte.. ich bin sogar zu einer Musikschule um es zu verbessern. Hätte ich mir früher das Leben genommen, hätte ich so viel verpasst!            Egal wie schlecht es mir ging, ich bereue es nie das ich am leben geblieben bin. Alles was man im leben tut, sei es auch nur eine Kleinigkeit, trägt diese Konsequenzen mit sich..

Mann kann nie vorhersagen was passieren wird in ferner Zukunft, denn alles was man muss sind Entscheidungen zu treffen.. Es ist die Aufgabe die einen immer begleitet wie ein roter Faden. Dadurch das wir Entscheidungen treffen müssen, wachsen wir und werden stärker.

Mit meinem besten bin ich seit der 7. Klasse befreundet. Heute ist er ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben. Alles was wir bisher erlebt haben und die schönsten Momente hatte ich mit ihm… Und es ist schön das ich Lebe auch wenn das Leben manchmal nicht zu nett zu einem ist, es kann nur noch besser werden!Ich habe wieder meine Gitarre rausgeholt und fange langsam wieder an mit dem spielen.. es ist ein sehr intensives Gefühl und doch sehr schön…

Und ich freue mich darauf mehr erleben zu dürfen!

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